Böse, frech und lieb. Oder lieb gemeint.
Die Chansons von ficfac sind schön grausam, kommen harmlos daher und greifen dann aus dem Hinterhalt an. Also Lieder, wie sie das Leben hätte schreiben können. Hat es aber nicht, also musste ich es tun.
Naiv, einfach, trivial und doch voller Tragik. Lieder über die Lächerlichkeit des Alltags. Unerträglich kitschig hin und wieder. Witzig, frech und auch mal melancholisch. Schön und derb. Nichts ist einfach. Alleinig schön ist langweilig. Ich bin doch kein Popduo!

 

 

Ich bin dein emotionaler Crashtest-Dummy.
Ich schlitze mich für dich auf. Knalle meinen Kopf gegen die Wand. Liebeskummere mich zu Tode. Kotze Blut. Schlucke Kot, wenn es sein muss. Lass mich für dich in den Arsch ficken und ohrfeigen. Weine und lache. Keuche und kichere.
Ich mache alles durch für dich und berichte dir dann davon in meinen Liedern. Keine Angst, du sitzt nur da und schaust zu. Tut nicht weh, zumindest nicht dir. Nur mir.

 

 

Sex and Reim.
Wer singt schon von Masturbation? Ich.
Orgasmen kann man in Versfüsse packen. Geilheit ist lyrischer als Liebe. Das Dreckige hat eine kunstvolle Verpackung doch am nötigsten. Weg mit der Romantik: Das Herz ist nur ein blutpumpender Hohlmuskel.
"Wann hast du gemerkt, dass du heterosexuell bist?", das kann man ja auch mal fragen. Was kostet ein Körper? Ist Liebe wie ein Sommerregen oder wie Hundescheiße? ficfac ist Liebesengel und Fickschlampe.